Zitate aus dem Buch
«Die Holocaust-Industrie»
von Norman G. Finkelstein

Piper-Verlag

 

  1. In dieser ideologischen Offensive sollte der Holocaust eine entscheidende Rolle spielen. Am offensichtlichsten ist, dass man mit der Berufung auf historische Verfolgung aktuelle Kritik abwehrte. Als Vorwand für den Widerstand gegen die Aktion zur Integration von Minderheiten … (S. 46. Hervorhebung, die Red.)

  2. Jene herumzukommandieren, die am wenigsten in der Lage sind, sich zu wehren: Das steckt wirklich hinter der von den organisierten Juden Amerikas kultivierter Courage. (S. 47)

  3. Jedesmal, wenn ein Argument für die Einzigartigkeit des Holocaust widerlegt worden ist, bringt man statt dessen ein neues vor. (S. 51)

  4. In der Tat, der Holocaust ist einzigartig, weil er unerklärlich ist, und er ist unerklärlich, weil er einzigartig ist. Novick hat diese Mystifizierung «Heiligsprechung des Holocaust» getauft, und Elie Wiesel ist ihr erfahrendster Fürsprecher. Für Wiesel ist der Holocaust, wie Novick zu Recht anmerkt, wirklich eine «Mysterien»-Religion. (S. 53)

  5. So intoniert Wiesel, dass der Holocaust … «alle Antworten verweigert», «ausserhalb, wenn nicht jenseits der Geschichte liegt», …eine «Zerstörung der Geschichte» und eine «Veränderung im Kosmischen Massstab» markiere. Nur der Priester-Überlebende (sprich: nur Wiesel) ist geeignet, sein Mysterium zu erahnen. … Aus dieser Perspektive läuft ein rationales Verständnis des Holocaust darauf hinaus, ihn zu leugnen. (S. 54)

  6. Für Edward Alexander stellt die Unvergleichlichkeit des Holocaust «moralisches Kapital» dar; Juden müssten die «Herrschaft» über diesen «wertvollen Besitz beanspruchen». (S. 55)

  7. Für einen mörderischen Impuls der Nichtjuden in ihrer Gesamtheit gibt es keinen einzi­gen historischen Beweis. (S. 57)

  8. Indem das Holocaust-Dogma die Rolle der Juden völlig ausspart, macht es Israel und die amerikanischen Juden immun gegen legitime Kritik. (S. 60)

  9. Wiesel ist so prominent geworden, weil er ideologisch nützlich war. (S. 62)

  10. Ein beträchtlicher Teil der Literatur zu Hitlers «Endlösung» ist, soweit darin die entschei­denden Holocaust-Dogmen zum Ausdruck kommen, wissenschaftlich gesehen wertlos. Auf dem Feld der Studien zum Holocaust findet sich in der Tat eine Menge Un­sinn, wenn nicht schierer Schwindel. (S. 63)

  11. Doch die übergreifende Wahrheit liegt darin, dass die Holocaust-Industrie, die auf einer betrügerischen Aneignung der Geschichte zu ideologischen Zwecken aufgebaut ist … (S. 69)

  12. Angesichts des Unsinns, den die Holocaust-Industrie täglich auf den Markt wirft, wundert man sich eher, warum es so wenige Skeptiker gibt. (S. 75)

  13. Ehe er dem [Holocaust-]Museum als Direktor diente, verfasste Walter Reich eine Lob­rede auf Joan Peters’ verlogenes Buch «From Time Immemorial», in dem behauptet wird, vor der Besiedlung durch die Zionisten sei Palästina buchstäblich leer gewesen. (S. 83)

  14. «Wenn jeder, der behauptet, ein Überlebender der Lager zu sein, wirklich einer ist», pflegte meine Mutter auszurufen, «wen hat Hitler dann umgebracht?» In der Tat haben viele Wissenschaftler Zweifel an der Zuverlässigkeit der Aussagen Überlebender geäus­sert. (S. 85)

  15. Da Überlebende mittlerweile wie weltliche Heilige verehrt werden, wagt man nicht, sie in Frage zu stellen. Absurde Behauptungen lässt man kommentarlos durchgehen. (S. 86)

  16. Das Büro des israelischen Premierministers Netanjahu bezifferte die Zahl der «noch lebenden Holocaust-Überlebenden» auf fast eine Million. Das Hauptmotiv hinter dieser inflationären Änderung ist auch hier leicht zu finden. Es ist schwierig, neue umfangreiche Ansprüche auf Wiedergutmachung durchzusetzen, wenn nur wenige Opfer des Holocaust am Leben sind. (S. 87)

  17. Rabbi Arthur Hertzberg höhnte, dass «es nicht um Gerechtigkeit geht, es ist ein Kampf ums Geld». Wenn die Deutschen oder die Schweizer sich weigern, Entschädigungen zu zahlen, kann der Himmel die gerechte Entrüstung der organisierten Juden nicht fassen. Doch wenn jüdische Eliten jüdische Überlebende berauben, kommen keine ethischen Fragen auf: Es geht ja nur um Geld. (S. 91f)

  18. In den letzten Jahren ist die Holocaust-Industrie geradezu zu einem erpresserischen Ge­schäft geworden. (S. 93)

  19. Mit einer unendlich willfährigen und leichtgläubigen Presse, die bereit war, jeder noch so absurden Story, die mit dem Holocaust zu tun hatte, Schlagzeilen zu widmen, erwies sich die Schmutzkampagne als unaufhaltsam. (S. 96)

  20. Nach einer Formulierung, die zum Mantra der Geschäftemacherei mit der Rückgabe von Holocaust-Besitztümern geworden ist, stellte das «den grössten Raubzug in der Ge­schichte der Menschheit» dar. (S. 99a)

  21. Mit einem Hinweis auf die Geheimhaltungsvorschriften, die die Schweizer Banken 1934 zum Teil deswegen erlassen hatten, weil sie verhindern wollten, dass jüdische Anleger von den Nazis abkassiert wurden … war die einzige Zeitung der Schweiz, die darüber berichtete. Vgl. «Herrschaft der Lüge» von Dr. Wolfgang Zeman, Aus­gabe vom 18.2.1998]. (S. 99b)

  22. In einer ganzseitigen Anzeige in der New York Times verurteilen Grössen der Holocaust-Industrie wie Eli Wiesel, Rabbi Marvin Hier und Steven Katz «Syriens Leugnung des Holocaust». Der Text zog über einen Leitartikel in einer regierungsoffiziellen syrischen Zeitung her, in dem behauptet wurde, dass Israel «Geschichten über den Holocaust erfindet», um «mehr Geld von Deutschland und von verschiedenen europäischen Institutionen zu erhalten». Leider trifft der syrische Vorwurf zu. (S. 135. Hervorhebung, die Red.)

  23. Das Abkassieren der Schweiz und Deutschlands ist nur ein Vorspiel für das grosse Finale gewesen: Jetzt wird auch Osteuropa abkassiert. (S. 135)

  24. Die Holocaust-Industrie, die sich in das fromme Mäntelchen «bedürftiger Holocaust-Opfer» hüllt, hat versucht, Milliarden von Dollars aus diesen bereits verarmten Ländern her­auszupressen. Dieses Ziel verfolgt sie mit rücksichtslosem und unbarmherzigem Eifer, und so ist es vor allem sie, die den Antisemitismus in Europa schürt. (S. 136)

  25. Um widerspenstige Regierungen zur Unterwerfung zu zwingen, schwingt die Holocaust-Industrie den Knüppel der US-Sanktionen. (S. 139)

  26. Der Holocaust könnte sich noch als der «grösste Raubzug der Menschheitsgeschichte» herausstellen. (S. 143)

  27. Die Holocaust-Industrie ist eindeutig dabei durchzudrehen. (S. 144)

  28. Als [US-]Aussenministerin Madeleine Albright von einem amerikanischen Fernsehsender zu dem grausigen Blutzoll im Irak befragt wurde, erwiderte sie, dass «es den Preis wert ist». (S. 150)

  29. Die organisierten Juden Amerikas, haben den Massenmord der Nazis ausgebeutet, um Kritik an Israel und an ihrer eigenen unhaltbaren Politik abzuwehren. (S. 151)

  30. Die Unvergleichlichkeit, ja Aussergeschichtlichkeit des Massenmords an den Juden ent­springt nicht dem Ereignis selbst, sondern ist vor allem Produkt der ausbeuterischen In­dustrie, die sich danach entwickelt hat. (S. 153)

  31. Für die Holocaust-Industrie ist es in mehrfacher Hinsicht zweckmässig, die Holocaust-Opfer neu zu definieren und ihre Zahl nach oben zu korrigieren. Damit rechtfertigt sie nicht nur, dass sie europäische Staaten abkassiert hat, sondern auch, dass sie die eigentlichen Holocaust-Opfer ebenfalls abkassiert. (S. 164)

  32. In der Schweiz handelte es sich, wie Raul Hilberg sagt, um glatte Erpressung. Sie haben Zahlen manipuliert … Von Anfang bis Ende war das ein grotesker Skandal, und ich bin entschieden der Ansicht, die Schweiz sollte die Vereinbarung aufkündigen. (S. 180)