11.9.: Steckt der Bush-Clan dahinter?
… fragte der Blick am 15. Sept. 2006 auf der Titelseite. Fünf Jahre nach dem 11. September 2001 kommen in der Schweiz offiziell Zweifel an der Bush-Version auf. Der Blick, die Weltwoche und der Tages-Anzeiger kamen fast gleichzeitig damit heraus: «Universitätsprofessor Albert A. Stahel und Universitätsdozent Daniele Ganser zweifeln an der Bush-Version». Bush beschuldigt für die Tat islamistische Terroristen, deren Länder die USA nicht erst seit dem 11.9. mit Krieg überziehen oder ihnen drohen. Länder mit reichen Rohölvorkommen wie der Irak und der Iran oder Afghanistan, das Land der Rohölpipeline-Route vom Kaspischen Meer zum Indischen Ozean. Eine Verschwörungstheorie wird salonfähig. Doch man muss nicht Professor sein, um zwei und zwei zusammenzählen zu können. Recht+Freiheit meldete schon im Nov. 2001, zwei Monate nach dem Ereignis, begründete Zweifel an der Urheberschaft an. Und zwei Jahre später, im Sept. 2003, liessen wir keine Zweifel daran, dass wir die «Attacken auf Amerika» als zumindest sehr fragwürdig einschätzten (vgl. «Wie die Neue Zürcher Zeitung das kollektive Bewusstsein steuert», Recht+Freiheit Nr. 9/2003).
Die Terroristen hinter den «Terroristen» hatten sich selbst verraten, als am dritten Tag der Vergleich dieser Attacke mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor wie auf Kommando verstummte. Doch der Bush-Clan hatte das Holz zu spät aus dem Feuer gezogen, denn vielen war längst bekannt, dass Präsident Roosevelt zum voraus vom japanischen Angriff wusste, ihn aber geschehen liess, um die Amerikaner in Kriegsstimmung zu bringen.1 Der «11.9.» zeigt dasselbe Muster wie Pearl Harbor: «es geschehen zu lassen», um den Krieg zu legitimieren. Der Angriff auf den US-Pazifikhafen erforderte präzise militärische Planung und Mut und Tapferkeit der japanischen Piloten, war aber technisch kein kompliziertes Unternehmen wie die Anschläge auf das WTC und das Pentagon, die extrem komplex waren und hohe technische und logistische Fähigkeiten erforderten.
Wenn Bush, Rumsfeld & Co. mitsamt ihren Oberkommandierenden der amerikanischen Geheimdienste CIA und FBI kein Vorwissen hatten, müssen sie erklären, warum und wie die Attentäter die hocheffiziente zivile und militärische Flugüberwachung im Raum New York und Washinton überlisten konnten und warum die F-16 Kampfjets, die rund um die Uhr in höchster Alarmbereitschaft zur Bewachung der Hauptstadt startbereit stehen, dreimal so schnell fliegen wie eine Boeing 767 und nur wenige Flugminuten vom Pentagon entfernt sind, am Boden blieben? Wären die F-16 von der Andrews Airbase einer Boeing entgegengeschickt worden, hätten sie diese erreicht, als sie noch 30 Min. vom Pentagon entfernt gewesen wäre.
Universitätsdozent Daniele Ganser nennt die offizielle US-Version «eine Verschwörungstheorie». Ganser hat recht! Die 19 «Attentäter» aus Tausend und eine Nacht waren nicht fähig diese Verbrechen ohne fremde Hilfe zu verüben, denn sie waren fachlich nicht dafür qualifiziert, noch hätten sie die ganze Flugüberwachung ausser Gefecht setzen können. Die US-Version dient zur Rechtfertigung von Angriffskriegen gegen noch nicht unterworfene «Schurkenstaaten» und zur Unterdrückung der Inlandopposition mit dem Ausnahmegesetz «Patriot Act 1», das am 12. Oktober 2001 unterzeichnet wurde. Der amerikanische Regierungskritiker Gore Vidal schrieb: «Die Junta, die unsere Regierung beherrscht, hat der Erde den Krieg erklärt».
Zu den Fakten:
Die beiden 412 m hohen Türme des World Trade Centers mit je 110 Stockwerken konnten nicht durch Flugzeugeinschläge senkrecht von oben nach unten in sich zusammengestürzt sein. Folgende Punkte machen dies klar:
| 1. |
Das WTC war vom Architekturbüro Yamasaki
Associates2 so
berechnet worden, dass es dem Einschlag des grössten damaligen
Flugzeugs, der Boeing 707, widerstanden hätte. |
| 2. |
Die Konstruktion von 48 in Beton
eingegossenen, schachbrettartig untereinander vernetzten Stahlsäulen,
die horizontale Stahlkonstruktion der Geschossdecken und die Fassade,
bestehend aus einem Mantel von 200 vertikalen, massiven Stahlsäulen,
alles mit Feuerschutzmaterial ummantelt, verhinderten wirksam einen
solchen Zusammensturz. |
| 3. |
Die Hitze eines Kerosinbrandes erreicht
längst nicht die zur Verformung von Stahl erforderliche Temperatur. Ein
offenes Feuer ist kein Schweissbrenner! |
| 4. |
Stahl ist der beste Wärmeleiter. Die
Hitze des Kerosinbrandes wäre zur Wirkungslosigkeit vermindert nach
allen Seiten über das Stahlgerippe des gesamten Gebäudes abgeleitet
worden. |
| 5. |
Noch nie war ein Stahlträgerhochhaus
aufgrund eines Brandes zusammengebrochen, was die erfahrenen
Berufsfeuerwehrleute, die bis ins 78. Stockwerk vorgedrungen waren,
wussten. Sie sahen keine besondere Gefahr und forderten einen
zusätzlichen Löschzug an. Noch bevor dieser eintraf, stürzte das WTC-1
in sich zusammen. |
| 6. |
Der senkrechte Zusammensturz der beiden
WTC-Türme lässt sich nicht durch Flugzeugeinschläge erklären, die
ersichtlich zu nur einseitigen, lokal sehr begrenzten Schäden geführt
hatten. Eher wäre ein asymmetrischer Einsturz, eventuell das Abkippen
der oberen Gebäudeteile zu erwarten gewesen. |
| 7. |
Das WTC-7 ist erst sieben Stunden später
auf dieselbe Weise senkrecht eingestürzt, ohne von einem Flugzeug
getroffen worden zu sein und ohne einen einzigen Tropfen Kerosin
abbekommen zu haben. |
| 8. |
Ein Zusammenbruch durch äussere Einwirkung hätte die 425 Tausend Kubikmeter Beton der Zwillingstürme nicht zu feinstem Staub pulverisiert, der sich noch tagelang in ganz New York niederliess. Betonbrocken jeder Grösse und Teile der zwei Flugzeugwracks (riesige Fahrgestelle und Turbinen, 7m lang und 3m Aussendurchmesser) hätten herumliegen müssen. Tatsächlich blieb nur ein kleiner Teil der äusseren WTC-Stahlträger übrig. Alles Metall wurde noch bevor eine kriminaltechnische Untersuchung stattfand als Schrott verkauft und eiligst nach China verschifft. |
Die vom Blick unwidersprochen gebliebene offizielle Theorie lautet: «Das Kerosin lief nach dem Aufprall in weitere Teile der Türme. Wo das Kerosin auf eine Zündquelle traf, gab es Explosionen.» Den Blick-Redakteuren ist offenbar das Denken verboten worden! Richtig ist: Wenn Benzin Feuer fängt, entzündet sich explosionsartig die gesamte Benzinmenge, schon Benzingase reichen dazu aus. Es gibt keine Teilmengen (Oasen), die erst später Feuer fangen. Die zweite vom Blick unwidersprochene offizielle Theorie zum Einsturz des WTC-7: Es stürzte zusammen, «weil einzelne Pfeiler eine ungewöhnlich hohe Last zu tragen hatten.» Richtig ist: Alle Pfeiler tragen die Last zunächst gemeinsam. Wenn nur noch «einzelne» dafür da sind, müssen die anderen zerstört worden sein. Ein Feuer genügt dafür nicht (siehe oben).
Der Clan: George W. Bush; Vizepräsident Dick Cheney; Kriegsminister3 Donald Rumsfeld; William S. Cohen, ehem. Staatssekretär im Kriegsministerium3 Bill Clintons; Richard Myers, Generalstabschef; Richard Perle, ehem. Mitarbeiter im Kriegsministerium3 Ronald Reagans, zuletzt Leiter des Center for Security Policy (Sicherheitspolitik), Herausgeber der Jerusalem Post (in seinen Augen sind einige Staaten auszuschalten. Dabei spiele es keine Rolle, ob sie in die Attentate verwickelt seien); Paul Wolfowitz, Staatssekretär im Kriegsministerium3 George W. Bushs, jetzt Weltbankchef. Zum Clan gehören auch Douglas Feith, Elliott Adams, David Wurmser sowie die Berater von Condoleezza Rice, Lewis Libby und Eric Edelman; und andere Neokonservative mehr.
Pearl Harbor ist auferstanden! Nach dem 11.9. wollen die USA «vorsorglich überall dort zuschlagen» wo sie es «für notwendig halten» (US-Kolumnist Ralph Peters in der FAZ vom 15.5.2003).
Fussnoten
1 Hamilton Fish „Der zerbrochene Mythos – F. D. Roosevelts Kriegspolitik 1933 – 1945“, Grabert-Verlag, Tübingen.
2 Gegründet von Minoru Yamasaki († 1986), eines japanischen Einwandererkindes.
3 Minister of Defense / Department of Defense.