Editorial
Jedem langjährigen Leser von Recht+Freiheit dürfte hinlänglich klar sein, dass das Deutsche Reich immer noch keinen Friedensvertrag mit den Siegermächten hat. Auf Deutschland werden Feindstaatenklauseln der UNO angewandt, und damit befinden sich alle UNO-Mitgliedsstaaten mit Deutschland faktisch im Kriegszustand, während gleicherzeit vom Frieden in der Welt und von Menschlichkeit palavert wird. Es ist eine Schande für die neutrale Schweiz, der UNO beigetreten zu sein, einer Organisation, die der Missachtung von über 60 UNO-Resolutionen in der Zeit von 1953 – 1992 durch Israel tatenlos zusieht, sich aber gleichzeitig seit 1945 in permanentem Kriegszustand mit unserem Nachbarland befindet, ohne zuvor die Einhaltung der Resolutionen durch Israel und einen Friedensvertrag für das Deutsche Reich gefordert zu haben. Als die Mehrheit unserer Classe Politique, zusammen mit den Medienschaffenden bei Presse und Television, im 2002 das Volk mit einer massiven Lügenpropaganda zum politischen Beitritt zur UNO überschwatzt haben, einer Organisation, die sich ausschliesslich nach dem Diktat der Hochfinanz an der US-Ostküste richtet, war dies planmässig begangener Betrug am Schweizer Volk. Und es war eine geistige Bankrotterklärung einer Mehrheit vermeintlich mündiger Schweizer Bürger, die – nach Annahme des Antirassismusgesetzes und der neuen Bundesverfassung – zu diesem dritten Jahrhundertbetrug an unserer Volksdemokratie, ja gesagt haben. Ja gesagt, ungeachtet der immer gleichbleibenden Lüge in der Welt durch die UNO, worüber wir, der Presseclub Schweiz, mit 1,2 Mio. Informationsbroschüren an sämtliche Haushalte von 14 Kantonen informiert hatten.
Am 11. August 2006 haben 27 Staaten des Menschenrechtsrates der UNO einer Resolution zugestimmt, mit welcher die schweren Menschenrechtsverletzungen durch Israel im [unerklärten] Krieg gegen Libanon verurteilt werden. Elf Staaten stimmten dagegen! Acht enthielten sich der Stimme! Kein einziger EU-Staat hat der Resolution zugestimmt, ein Hinweis von welchen Figuren die EU-Länder regiert werden. Die Schweiz enthielt sich gar der Stimme, wo doch anlässlich der UNO-Beitrittsabstimmung eloquent damit geworben wurde, die Schweiz könne nur mitreden, wenn sie mit dabeisei. Die Verlogenheit der UNO-Befürworter ist damit vollkommen blossgestellt.
Ernst Indlekofer