Editorial

Am 1. August 2006 sollen auf dem Rütli nur ausgesuchte Besucher zugelassen werden! Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) kaufte im Jahr 1860 mit Unterstützung der Schweizer Schuljugend das Rütli und schenkte es dem Bund (d.h. allen Schweizern). Bundesrat Schmid am 1. Aug. 2005 auf dem Rütli: «Wird es uns gelingen [fremde] Religionsgemeinschaften zu integrieren?» Eine freimaurerische Forderung auf Grundlage einer durch Betrug zustande gekommenen und daher de facto ungültigen neuen Bundesverfassung. Der Zweck der Eidgenossenschaft bleibt unverbrüchlich: die Aufgabe, für das Wohl der Eidgenossen zu sorgen! Mit ihrem Eid bekennen sich die Bundesräte heute noch zur Pflicht, «die Einheit der Schweizerischen Nation zu wahren». Schmid hat auf dem Rütli seinen Eid gebrochen. Alt NR Judith Stamm, Präsidentin der SGG, schämt sich nicht, in einem Brief vom 12.6.06. Schmids verfassungswidriges Verhalten zu bestreiten.

Ernst Indlekofer