Nachlese zum 25. September

Von Jean-Jacques Hegg, a. NR., Dübendorf

Das Ergebnis der eidgenössischen Volksabstimmung vom 25. September 2005 lässt einem die pessimistischsten Prognosen hinsichtlich Ökologie und Tierschutz stellen! Offenbar ist es einer internationalistisch und globalistisch ausgerichteten Wirtschaftsführung gelungen, Nationalbewusstsein, Volkstreue und der Wille, eine eigenständige Volkswirtschaft zu betreiben, als Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Protektionismus zu verteufeln und gleichzeitig Demokraten, die immer nur national, nämlich nationalstaatlich sein können, durch den Trick auszuhebeln, internationale Verträge zu schliessen, siehe EU, WTO usw. Nur die Nationalstaaten besitzen nämlich die Kompetenz für Umwelt- und Tierschutzauflagen! Durch den freien Personenverkehr entsteht aber ein Lohndumping, das es der untersten, am schlechtesten bezahlten Bevölkerungsschicht gar nicht mehr erlaubt, ökologisch und tierschützerisch produzierte Lebensmittel zu konsumieren. Auf der anderen Seite werden durch den freien Handel ökologisch und tierschützerisch produzierte Gebrauchsartikel, die notwendigerweise teuer sind, aus dem Markt gekippt. Es geht gar nicht anders, als dass eine ökologische und tierschützerische Produktion eine sogenannte Preisinsel zu Folge hat! Leider haben alle umwelt- und tierschützerischen Organisationen, «grüne» Bewegungen und Parteien auf der falschen Seite gekämpft.