Editorial

Wir rühmen uns in der Schweiz der ältesten Demokratie, doch diese weist seit einiger Zeit Anzeichen einer Diktatur auf. Schon bei der Abstimmung zum UNO-Beitritt wurden Bürger von oben herab an der verfassungsmässig garantierten politischen Meinungsbildung gehindert. Neu sind jetzt ein staatliches Redeverbot für Grenzwächter und Polizei und ein Verbot für die Schengen-Gegnerin Rita Fuhrer, Zürcher Polizeidirektorin, an der Arena-Sendung gegen Schengen aufzutreten. Die Verantwortlichen müssten unverzüglich ihres Amtes enthoben und zur Rechenschaft gezogen werden. Warum bewegt sich nichts? Wer und was hält die 45’000 Eidgenossen bei der AUNS und ihre Anhänger von wirksamen Aktionen zurück?

Zu dieser Ausgabe ganz allgemein: Wer noch des Denkens fähig ist, stellt fest, dass das stets laute Geschrei gegen Rechtsextremismus bloss von den wahren Übeltätern ablenken soll.

Ernst Indlekofer