Editorial

Mit der Behauptung, die Schweiz profitiere von der EU Osterweiterung, forderte die EU Millionen von unserem Land, und der Bundesrat, trotz hoher Staatsverschuldung, war bereit, dem gierig Blut saugenden Finanzclub eine Milliarde Franken in den Rachen zu werfen. Doch die Linken, welche am 1. Mai über den EU-Beitritt der Oststaaten frohlockt haben, werden dereinst unsanft aus ihrem Schlaf gerissen, wenn die Armutsflüchtlinge bei uns auf ihre Rechte pochen. Das Personenfreizügigkeitsabkommen garantiert den neu hinzugekommenen 60 Mio. EU-Bürgern freie Niederlassung.

Eher als mit Profit ist in der Schweiz mit riesigen Kosten zu rechnen. Die EU-Ostländer weisen eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 20 Prozent auf. Jeder darf sich bei uns niederlassen, wer keine Arbeit hat und notleidend ist, muss unterstützt werden. Der Sozialhilfetourismus wird es richten.

Wissenschafter rechnen für Deutschland mit einem Zustrom von 6 bis 12 Mio. Menschen. In der Slowakei leben rund eine halbe Mio. Zigeuner, die seit Jahrzehnten überwiegend von Sozialhilfe leben. Diese wurde kürzlich von 70 auf 35 Euro mtl. gekürzt, um diese Menschen zur Westwanderung zu bewegen.

Ernst Indlekofer