USA: «Diktatorische Vollmachten»
(Die Welt, 16.11.01) «Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wollen die USA Prozesse gegen Terroristen auch vor speziellen Militärgerichten führen. … Einen Militärprozess könne man auch ausserhalb der USA führen und ausserdem sei er einfacher …» (S. 6) «George Bush verfügt in Washington per Executive Order, dass an die 5’000 Visuminhaber zu ihren Kontakten verhört, Gespräche zwischen Anwälten und Mandanten abgehört und mutmassliche Terroristen, sofern sie nicht US-Bürger sind, von Militärtribunalen abgeurteilt werden können. … «Diktatorische Vollmachten.» … Die Amerikaner geben dem Präsidenten die Vollmachten eines absolutistischen Königs …» (S. 8).
Kommentar*: «Eine Weltherrschaft lässt sich nicht demokratisch herstellen und im Griff behalten. Dazu bedarf es brutalster Gewalt und brachialen Terror. Deshalb führt Amerika in Zukunft geheime Militärprozesse, die sogenannte Verdächtige zum Tode verurteilen. Dabei wird es schon genügen, dass jemand etwas Kritisches über Amerika äussert. Diese geheimen Urteile, bar jeglicher Beweis- und Rechtskraft, werden mit der Zustimmung der westlichen Regierungen, die BRD hat uneingeschränkte Solidarität auch dahingehend gelobt, weltweit vollstreckt – Weltherrschaft. Die Jux-Gesellschaft von Grünen, Schwulis, Libis und Multikultis macht brav mit und hofft, verschont zu bleiben. Welch ein Trugschluss!
Fussnote
* Quelle: National Journal 58/2001, Box 62, GB-Uckfield/E. Sussex