Fristenlösung
Kommt die nächste, staatlich finanzierte Gehirnwaschkampagne? «Der Bundesrat kämpft für die Fristenlösung» war in der BaZ vom 30.8.2001 zu lesen. In wessen Interesse führt er den Kampf? Und was gewinnt er damit? Bundesrätin Ruth Metzler sei plötzlich umgekippt, hiess es, und sie könne mit der Fristenlösung – also mit Mord an einem ungeborenen Kind – leben. Konsequent zu Ende gedacht, müsste sie auch die Todesstrafe befürworten, falls diese zur Diskussion stünde. Umgekippt? Kann man so schnell seine Überzeugung ändern? Die SVP, die sich gegen die Fristenlösung aussprach, lehnt jetzt die Initiative «für Mutter und Kind» auch ab. Wird die SVP zur Umkipperpartei, wie schon bei der 18%-Initiative?