Editorial
Am 16. Juni wurde Hans-Jürgen Klaussner, Gründer und Präsident des W.E.G.-Bundes (Werte-Erhaltungs-Gesellschaft) verhaftet, nachdem in seiner Wohnung in Biel neben Akten auch Unsinn wie belanglose Bücher und die Beschwerde eines Bürgers gegen die Abstimmung zur neuen Bundesverfassung beschlagnahmt wurden. Grund dazu gab eine Betrugsanzeige. Vermutlich eine gezielte Aktion der Hochfinanz gegen Klaussner, der schon im Mai 1999 mit haltlosen Vorwürfen – offenbar erfolglos – von der Bankenkommission in ein Verfahren gezogen wurde. Klaussner steht auch hinter der neuen HuMan-Wirtschafts-Bewegung. Er hat Niederlassungen in der Schweiz, Deutschland und Österreich, in denen alternative Wege zum ausbeuterischen Zins-Geld-System angeboten werden. Szenenwechsel: Am 14. Juli 1998 wurde vom „Aktionskomitee für sichere AHV-Anlagen“ bei der Bundesanwaltschaft, Frau Carla del Ponte, Strafanzeige gegen hochkarätige Personen des AHV-Ausgleichsfonds und weitere Personen erstattet. Diese stehen in dringendem Verdacht, den AHV-Fonds missbräuchlich zu verwalten und dem Volk Hunderte von Millionen Franken Verluste zu verursachen, für sich selbst aber ebensoviel Gewinn abzuzocken. Die Verdächtigten aber sind alle auf freiem Fuss! Del Ponte hat Geheimhaltung verordnet! Die Verluderung unseres Rechtsstaates schreitet munter voran.
Ernst Indlekofer